Mein liebstes Brotrezept

Brot backen ist ja etwas wunderbares. Nichts, weder Kuchen noch ein schöner Braten gibt ein so archaisches Gefühl, etwas erschaffen zu haben. Und genau genommen ist Brot backen auch ziemlich einfach. Etwas zeitaufwändig, es ist Planung notwendig, dauert etwas, aber von den einzelnen Schritten her, geschenkt… Also richtig geiles Brot backen meine ich jetzt, irgendeine Backmischung geht sicher flott, aber bleiben wir ehrlich, da kann man es gleich kaufen auch…

Hier also nun mein Lieblingsrezept, easygoing, dauert zwei Tage, dazwischen immer wieder lange Wartezeiten, aber da kann man ja schlafen oder sich sonst wie die Zeit vertreiben.

Des Backtitanen jüngster Streich #diy #brot #33 #oneyearinpics

Schritt 1: Vorteig

  • 25 g heißes Wasser
  • 7 g Sauerteig
  • 40 g Roggenmehl T960

verrühren und anschließend abgedeckt 12 Stunden bei rund 25 Grad stehen lassen

Schritt 1a (gleichzeitig mit Schritt 1 durchführen): Poolish

  • 1 g Hefe
  • 60 g heißes Wasser
  • 60 g Weizenmehl T700

ebenfalls verrühren und 12 Stunden mit Klarsichtfolie abgedeckt im Kühlschrank stehen lassen

Schritt 2:

  • 275 g heißes Wasser
  • Poolish
  • Vorteig

verrühren

  • 340 g Weizenmehl T700
  • 15 g Salz

verrühren und gut durchkneten (in der Küchenmaschine gute 5 Minuten durchkneten lassen)

12 Stunden mit Klarsichtfolie abgedeckt im Kühlschrank stehen lassen

Schritt 3:

Teig aus dem Kühlschrank raus, ein paar Mal einschlagen und 30 Minuten rasten lassen

Ofen und Steingutform vorheizen

Steingutform einölen

Teig in Steingutform rein, Deckel drauf, 30 Minuten bei 240 Grad, 15 Minuten bei abfallender Temperatur ohne Deckel fertig backen

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Auf der Suche nach der perfekten Makrone….

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by Yvonne

Simone von GuteKueche.at hat uns gebeten das „perfekte“ Macarones-Rezept auszuprobieren. Also eigentlich ist ja ER gefragt worden. Da Backen allerdings mehr mein Terrain ist, habe ich mich – nach langem Bitten – dann doch überreden lassen einen Nachmittag (es waren tatsächlich dann sogar 2 Nachmittage!) meiner Zeit dafür zu opfern.

Aus den verschiedensten Koch- und Backsendungen weiß ich, dass die Herstellung von Macarones eine Kunst für sich ist, und viel Erfahrung und Können braucht. Nun gut, denk ich, mir fehlt es an beidem, aber einen Versuch ist es wert. 

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Schwarze Nüsse, Teil 2

Und weiter geht es mit der Schwarze Nüsse-Produktion. Nach 14tägigem Wässern waren die Nüsse schon dunkel geworden, damit waren sie fertig fürs Zuckerbad. Wasser, viel, viel und noch mehr Zucker, etwas Zitronenschale, etwas Gewürznelken aufkochen, die Nüsse rein, abkühlen lassen, eine Nacht stehen lassen, noch mehr Zucker dazugeben, nochmal aufkochen, Nüsse ab ins Glas, Zuckerwasser drüber, verschließen. Und jetzt heißt es drei bis sechs Monate warten. Bis dahin, stay tuned…

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Schwarze Nüsse, Teil 1

Wie letztens versprochen, beim ersten Schritt der „Schwarze Nüsse“-Produktion hab ich mitgedacht und die Wunderbarste hat photographiert. War aber auch ganz einfach. Grüne Nüsse vom Baum pflücken, waschen, mit der Gabel ein paar Mal einstechen und ab in einen großen Topf mit kaltem Wasser. Das dann jeden Tag morgens und abends wechseln und in sieben bis 14 Tagen sollten die Nüsse schwarz und bereit zur Weiterverarbeitung sein. Stay tuned…

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Ach und wers nachmachen will. Handschuhe sind tatsächlich ein guter Tipp. Färben wie Sau diese grünen Dinger…

Streuselkuchen mit Marillenmarmelade (laktosefrei)

Ihr erinnert euch? Letztens haben wir Unmengen an Marillen zu Marmelade verarbeitet. Jetzt muss natürlich die Marmelade verarbeitet werden. Zu einem Streuselkuchen. Und weil im Kühlschrank keine Butter (ist sie wegen der Wunderbarsten Milchunverträglichkeit sowieso nie), aber auch keine Pflanzenmargarine war, kam die Marillenmarmelade auch ganz einfach bei der Streuselherstellung dran.