Auf der Suche nach der perfekten Makrone….

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by Yvonne

Simone von GuteKueche.at hat uns gebeten das „perfekte“ Macarones-Rezept auszuprobieren. Also eigentlich ist ja ER gefragt worden. Da Backen allerdings mehr mein Terrain ist, habe ich mich – nach langem Bitten – dann doch überreden lassen einen Nachmittag (es waren tatsächlich dann sogar 2 Nachmittage!) meiner Zeit dafür zu opfern.

Aus den verschiedensten Koch- und Backsendungen weiß ich, dass die Herstellung von Macarones eine Kunst für sich ist, und viel Erfahrung und Können braucht. Nun gut, denk ich, mir fehlt es an beidem, aber einen Versuch ist es wert. 

Das Grundrezept ist für 40 Macarones. 40? Das ist doch viel zu wenig! Also wird gleich die dreifache Menge zubereitet. Ihr werdet jetzt lachen, aber im Nachhinein betrachtet, war das eine sehr kluge Entscheidung….

So, erstmal die Zutaten für die Grundmasse zusammenrühren:

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Die Grundmasse ist fast fertig. In einem Anflug von Größenwahn die dreifache Menge. Farbtechnisch wirkt das Ganze jetzt noch nicht besonders aufregend. Deshalb kommt Lebensmittelfarbe zum Einsatz. Am Ende sollten die Macarones dann eine leichte Pfirsichfarbe haben, was auch definitiv gelungen ist.

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Und nun beginnt erst der wichtigste Arbeitsschritt: das Aufspritzen der Macarones-Hälften. Diese sollten gleich groß sein. Sollten – denn gleichmäßige Portionen aus einem Dressierbeutel zu drücken ist alles andere als einfach. Aber Übung macht den Meister und ich habe ja schließlich die dreifache Menge der Grundmasse zur Verfügung.

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Und wenn ihr jetzt denkt, dass nur das Aufspritzen der Macarones eine Wissenschaft für sich ist, dann wartet mal auf das Backen. Weil da sieht man dann erst, ob man wirklich von Anfang an alles richtig gemacht hat.

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Tatsächlich sind von den angepeilten 120 Macarones exakt 29 übrig geblieben. Ungefähr ein Drittel ist direkt vom Backofen in den Mistkübel gewandert. Ein weiteres Drittel war derart unförmig und ungleichmäßig, dass keine zwei aufeinander gepasst hätten. Und das letzte Drittel hat sich dann auf oben erwähnte 29 minimiert, da es dann doch nicht so einfach ist die Marzipan-Pistazien-Creme ohne große Gewalteinwirkung zwischen die Macarones-Hälften zu schmieren. Es kann aber auch sein, dass ich aufgrund des Misserfolges beim Backen schon dezent gefrustet war.

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Und gab es am Ende wenigstens die eine perfekte Makrone? Gefunden habe ich sie bisher nicht….. aber wie heißt es so schön – Übung macht den Meister…. oder so!

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