Marillen Marillen Marillen

Letztes Wochenende waren wir im Marillengroßeinsatz. Putzen, schneiden, entkernen, einkochen, abfüllen. Aber was soll man auch sonst machen, wenn man gut 20 Kilo von einer lieben Arbeitskollegin der wunderbarsten Y. geschenkt bekommen hat… Nachdem die Menge in Marmelade verarbeitet aber nun wirklich nicht mal mehr herzuschenken wäre, haben wir uns entschieden, auch diesen überaus leckeren Marillenlikör, den wir bei der Übergabe der Marillen kosten durften, zu machen. 

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Ging ja alles auch ganz einfach. Marmeladenrezept, glaube ich, ist wirklich nicht notwendig aufzuschreiben, der Likör wird fast genauso hergestellt. Marillen entkernen, aufkochen, pürieren, Zucker und Wasser dazu, nochmal aufkochen, mit Korn „verhochprozentigen“ und ab in die Flaschen. 

Falls wer Marillenmarmelade oder Likör mag? Meldet euch… 🙂

Das Osterbrunch-Menü

Wie immer habe ich natürlich vergessen, alles schön zu dokumentieren. Ihr müsst euch also mit ein paar stumperhaften Handyfotos begnügen. Ich schreib nicht mal ausführlich dazu, wie und was das alles sein soll. Wirklich wahr aber auch, peinlich ist das…

Fakten zum Weihnachtsmenü #1

Gerade die ersten Vorbereitungen für das Weihnachtsmenü nächste Woche erledigt. Aber was heißt das schon? Grammeln auslassen dauert halt (und selbst ausgelassene schmecken nun mal viel besser in den Grammelpogatscherl) und der vorweihnachtliche Rom-Trip macht natürlich die Zeit noch knapper, auch wenn er erholungstechnisch schon fast schmerzhaft herbei gesehnt wird…

Außer Haus (1): Tenmaya zum Jahrestag

Wer daheim schön kochen kann und will, muss natürlich auch außer Haus seine Zunge schärfen. Letztens waren wir dazu – und zur Zelebrierung unseres dritten Jahrestages – im Tenmaya in Wien. Sehr feiner Japaner. Zur Feier des Tages hatten wir uns ein Tatamizimmer reserviert und in trauter Zweisamkeit ein phantastisches Menü genoßen. Die wunderbarste Y. hatte als Vorspeise Ebi Tempura, Garnelen in einem ganz herrlich dünn rausfritiertem Teig. Als Hauptgang dann Jou-Nigiri, eine Nigiri-Sushi Auswahl von zehn feinen Meeresprodukten, serviert mit einer Miso-Suppe. Ich nahm das Sushi-Sashimi Menü mit einer kleinen Vorspeise, Sushi, Sashimi, Tempura Garnelen, einer gedämpften Delikatesse, Gemüse, Garnelen und einer Miso-Suppe. Als Nachspeise dann noch einen schönen Karamellpudding mit Früchten. Und was sollen wir großartig sagen? Es war phantastisch. Das Flair im Tatamizimmer sowieso, die Fischqualität unglaublich, selten habe ich so einen herrlichen Tunfisch gegessen. Auch der Sushireis war unglaublich lecker und preislich… nun, natürlich zahlt man etwas mehr als beim Running Sushi ums Eck. Aber das ist es auch wert, glaubt mir…

Schmerstrudel nach Omschis Rezept (Fotogalerie)

Schmerstrudel ist ja ein leider viel zu unterschätzter und mittlerweile auch unbekannter Klassiker der österreichischen Mehlspeisenküche. Ich durfte von meiner Omschi ein Geheimrezept übernehmen (und deshalb kann ich es hier natürlich auch nicht posten, sonst wäre es ja nicht mehr geheim) und diese Tradition fortführen bzw. -backen. Gefüllt mag ich den Schmerstrudel ja am liebsten mit Nuss, alternativ geht aber natürlich auch Apfel oder Marmelade. Und am allerbesten ist er natürlich lauwarm und ganz frisch…