Außer Haus (3): Das wunderbare Mezzanin 7

Wir waren kürzlich wieder mal essen. Machen wir natürlich öfter, aber nicht jedes mal ist es bloggenswert (bzw. nur im negativen Sinne, und auf der Schleubersburg geht es doch um die schönen Dinge im Leben). Aber unser Besuch im Mezzanin 7 muss notiert werden. Denn es war wunderbar…

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Das Mezzannin 7 ist kein Lokal, sondern ein Verein, wie genau das funktioniert, lasst ihr euch am besten selbst bei einem Besuch von den bezaubernden Gastgebern erklären. Und bezaubernd und die besten Gastgeber sind sie tatsächlich alle. Es ist, als speise man bei Freunden. Bei Freunden, die eine großartige, wunderbare, ganz ganz toll eingerichtete Wohnung haben. Einen herrlichen Mischmasch als alten Möbeln und etwas dezentem Kitsch und ganz vielen Kleinigkeiten zu entdecken. Die Küche? Gehobene, sehr feine Hausmannskost. Alleine der Küche wegen gehst du aber nicht hin. Es ist das Ambiente, die Gastgeber, die Stimmung. Und die passt einfach. Das alte Haus, der Koch, der Innenhof, die Stiegen.

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Würden wir wieder hingehen? Was heißt, würden. Wir werden. Mit Freunden. Zu Freunden…

Neues Logo für die Schleubersburg

Oder sollten wir nicht eher sagen: Neues Wappen? Denn letztendlich, die Sanct Schleubersburg verdient natürlich ein eigenes Wappen. Wie auch immer, ein lieber Arbeitskollege, der wunderbar zeichnen kann, hat sie unser erbarmt und den Stift geschwungen. Wer bei uns jetzt der Bär und wer die Antilope ist, da dürft ihr aber selber draufkommen…

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Demnächst in diesem Theater

Listen, Listen braucht das Land. Ich zumindest. Was muss also noch aufgeschrieben werden? Wir waren kürzlich im Mezzanin 7 und es war wunderbar und darüber muss hier natürlich berichtet werden. Und morgen gibt es ein Sushi Massaker. Also hoffe ich, viele Photos zu machen und dann auch darüber etwas zu sagen haben werde. Und ein Krapfen Massaker gab es vor zwei Wochen ebenfalls. Da kann ich mir zwar leider nicht auf die Schulter klopfen, weil die nicht in meinem Fett gebraten wurden, aber lecker waren sie trotzdem. Und gute Dinge haben auf der Sanct Schleubersburg immer Platz. Ob jetzt von uns oder von anderen, da sind wir nicht kleinlich…

Außer Haus (2): Artner auf der Wieden

Da haben wir doch glatt die „Außer Haus“-Reihe schleifen lassen. Nicht, dass wir seit Dezember 2013 im Tenmaya nicht mehr außer Haus essen waren. Nö, ganz im Gegenteil, aber entweder haben wir einfach vergessen, drüber zu bloggen, oder aber es schien uns dann nicht erwähnenswert genug. Oder wir waren auch einfach zu höflich. So wie letztens im Do & Co in der Albertina. Da war das Essen zwar lecker, aber das Service etwas zu… sagen wir einfach bemüht. Wie auch immer.

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Wir waren letztens im Artner in der Floragasse. Muss man dazu sagen, schließlich gibt es ja noch den am Franziskanerplatz und dann natürlich auch noch den wunderbaren Heurigen in Höflein. Und zwar waren wir nicht einfach nur essen, nein, wir waren bei den Wildwochen. „Wild geht’s zu“, bei einem viergängigen Wildmenü mit Jazzbegleitung durch „4-mation“. Und es war herrlich. Selten ein so gutes, zuvorkommendes Service erlebt. Die wunderbarste Y. hat ja immer ein bisschen das Problem mit ihrer Milchintoleranz. Einerseits verträgt sie die Kuhbrause und deren Nebenprodukte halt einfach nicht, andererseits mag sie nicht immer Extrawürstel veranstalten und so ein Menü ist ja schließlich durchdacht. Sei wie es sei, eine kurze Frage, der Kellner ab in die Küche zum abklären und kurz darauf mit ein paar wunderbaren, mindestens gleichwertigen Alternativen wieder da. So mögen wir das.

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Sehr gemocht haben wir dann auch die Vorspeise: Ich eben die geplante, Y. einen herrlichen Blattsalat mit großartigem Dressing und gehobelten Steinpilzen, alles gut, alles wunderbar. Hauptgang dann für uns beide gleich, bei ihr halt eine milchfreie Alternative zur Walnussraviolibeilage. Aber vor allem das Fleisch. Das Stück vom Rücken. Ich hätt mich ja gerne in den Teller reingesetzt und drinnen gewälzt. Oder gebadet. Zerging auf der Zunge das Stückerl Fleisch. Nur wenn wir dachten, dass es bisher gut war, mein Gott, lagen wir falsch. Denn wirklich wirklich gut wurde es dann bei der Nachspeise. Lauwarme Feigentarte mit Waldmeister-Eis. Beziehungsweise für Y. mit Rhabarber-Sorbet. Das war köstlich. Nein, köstlich trifft es nicht annähernd. Kulinarischer Orgasmus beschreibt es, aber auch nur oberflächlich. Eine perfekt abgeschmeckte Nachspeise, süß, aber genau so süß, dass es eben nicht gekippt ist ins zu Süße. Nein, drüber schreiben geht nicht. Fahrt hin und holt euch die Nachspeise, wirklich. Einzige Gefahr dabei ist, nachher mag man keine anderen Nachspeisen mehr essen, nie mehr.

Fazit also vom Abend? Herrlich. Großartig. Köstlich. Wunderbares Service. Wirklich ganz hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis. Ich meine, in der Qualität, mit Wein und Getränken, da gehen knapp 120 Euronen für zwei Personen wirklich in Ordnung. Gehen wir wieder hin? Ganz sicher. Und wenn es nur wegen Feigentarte ist…

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Streuselkuchen mit Marillenmarmelade (laktosefrei)

Ihr erinnert euch? Letztens haben wir Unmengen an Marillen zu Marmelade verarbeitet. Jetzt muss natürlich die Marmelade verarbeitet werden. Zu einem Streuselkuchen. Und weil im Kühlschrank keine Butter (ist sie wegen der Wunderbarsten Milchunverträglichkeit sowieso nie), aber auch keine Pflanzenmargarine war, kam die Marillenmarmelade auch ganz einfach bei der Streuselherstellung dran.

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Letztes Wochenende waren wir im Marillengroßeinsatz. Putzen, schneiden, entkernen, einkochen, abfüllen. Aber was soll man auch sonst machen, wenn man gut 20 Kilo von einer lieben Arbeitskollegin der wunderbarsten Y. geschenkt bekommen hat… Nachdem die Menge in Marmelade verarbeitet aber nun wirklich nicht mal mehr herzuschenken wäre, haben wir uns entschieden, auch diesen überaus leckeren Marillenlikör, den wir bei der Übergabe der Marillen kosten durften, zu machen. 

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Ging ja alles auch ganz einfach. Marmeladenrezept, glaube ich, ist wirklich nicht notwendig aufzuschreiben, der Likör wird fast genauso hergestellt. Marillen entkernen, aufkochen, pürieren, Zucker und Wasser dazu, nochmal aufkochen, mit Korn „verhochprozentigen“ und ab in die Flaschen. 

Falls wer Marillenmarmelade oder Likör mag? Meldet euch… 🙂