Fakten zum Weihnachtsmenü #1

Gerade die ersten Vorbereitungen für das Weihnachtsmenü nächste Woche erledigt. Aber was heißt das schon? Grammeln auslassen dauert halt (und selbst ausgelassene schmecken nun mal viel besser in den Grammelpogatscherl) und der vorweihnachtliche Rom-Trip macht natürlich die Zeit noch knapper, auch wenn er erholungstechnisch schon fast schmerzhaft herbei gesehnt wird…

Außer Haus (1): Tenmaya zum Jahrestag

Wer daheim schön kochen kann und will, muss natürlich auch außer Haus seine Zunge schärfen. Letztens waren wir dazu – und zur Zelebrierung unseres dritten Jahrestages – im Tenmaya in Wien. Sehr feiner Japaner. Zur Feier des Tages hatten wir uns ein Tatamizimmer reserviert und in trauter Zweisamkeit ein phantastisches Menü genoßen. Die wunderbarste Y. hatte als Vorspeise Ebi Tempura, Garnelen in einem ganz herrlich dünn rausfritiertem Teig. Als Hauptgang dann Jou-Nigiri, eine Nigiri-Sushi Auswahl von zehn feinen Meeresprodukten, serviert mit einer Miso-Suppe. Ich nahm das Sushi-Sashimi Menü mit einer kleinen Vorspeise, Sushi, Sashimi, Tempura Garnelen, einer gedämpften Delikatesse, Gemüse, Garnelen und einer Miso-Suppe. Als Nachspeise dann noch einen schönen Karamellpudding mit Früchten. Und was sollen wir großartig sagen? Es war phantastisch. Das Flair im Tatamizimmer sowieso, die Fischqualität unglaublich, selten habe ich so einen herrlichen Tunfisch gegessen. Auch der Sushireis war unglaublich lecker und preislich… nun, natürlich zahlt man etwas mehr als beim Running Sushi ums Eck. Aber das ist es auch wert, glaubt mir…

Schmerstrudel nach Omschis Rezept (Fotogalerie)

Schmerstrudel ist ja ein leider viel zu unterschätzter und mittlerweile auch unbekannter Klassiker der österreichischen Mehlspeisenküche. Ich durfte von meiner Omschi ein Geheimrezept übernehmen (und deshalb kann ich es hier natürlich auch nicht posten, sonst wäre es ja nicht mehr geheim) und diese Tradition fortführen bzw. -backen. Gefüllt mag ich den Schmerstrudel ja am liebsten mit Nuss, alternativ geht aber natürlich auch Apfel oder Marmelade. Und am allerbesten ist er natürlich lauwarm und ganz frisch…

 

Eingelegter Knoblauch + Knoblauch-Petersilie-Pesto

Wenn die wunderbarste Y. einen ganzen Berg Knoblauch und Petersilie mit nach Hause nimmt, frage ich nicht lange nach dem woher. Wir machen einfach…

In diesem Fall ein ganz ein schnelles, rudimentäres, stark abgespecktes Pesto aus Knoblauch, Petersilie, ein paar Gewürzen und viel Olivenöl. Den restlichen Knoblauch haben wir auch schön geschält, in einem Essig-Gewürz-Sud kurz köcheln lassen und dann schön mit Öl bedeckt in ein Glas abgefüllt. Mal schauen wie es schmecken wird.

für das Pesto:

  • Knoblauch
  • Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chili
  • Olivenöl

für den Sud der eingelegten Knoblauchzehen:

  • Wasser
  • Essig (je nach Geschmack, wir haben Balsamico verwendet)
  • Chili
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kräuter
  • + Knoblauchzehen
  • + mit Olivenöl bedecken, kalt stellen

Pumpkin-Pie

Ja klar, da macht man einen Food-Blog auf, findet dann zwei Tage später ein tolles Rezept für einen phantastischen Pumpkin-Pie, die Zubereitung desselben hätte großartige Photos erlaubt, aber man denkt nicht dran über den Pie zu bloggen. Tja, muss er wohl demnächst nochmal gebacken werden. War aber auch wirklich zu lecker…