Kategorien
DIY

Das beste Brot westlich vom Rio Grande

Weil ich nach dem Rezept gefragt wurde und es bisher nur auf einem Kaszettel hatte, hier jetzt in schön abgetippt – DAS BESTE BROT WESTLICH VOM RIO GRANDE…

Gesamtdauer: 24-36 Stunden (tatsächliche Arbeit: 15 Minuten)

Schritt 1 – Vorteig
50 g Wasser (ca. 40 Grad heiß)
14 g Sauerteig (Roggensauerteig, ich hab es aber auch schon mit Weizensauerteig gemacht)
80 g Roggenmehl T960 (beim Weizensauerteig hab ich einfach Weizenmehl T700 genommen)

verrühren, 12-18 Stunden bei Raumtemperatur abgedeckt stehen lassen

Schritt 2 – Poolish
2 g Hefe
120 g Wasser (ca. 40 Grad heiß)
120 g Weizenmehl T700

verrühren, 12-18 Stunden im Kühlschrank abgedeckt stehen lassen

Schritt 3
550 g Wasser (ca. 40 Grad heiß)
Poolish
Vorteig

verrühren, kurz (15 Minuten) stehen lassen

Schritt 4
680 g Weizenmehl T700
25 g Salz
+ Wasser-Poolish-Vorteig

10 Minuten gut durchkneten
12-18 Stunden im Kühlschrank abgedeckt stehen lassen

Schritt 5
Laib formen, 1 Stunde rasten lassen

Schritt 6
bei 240 Grad abfallend auf 200 Grad 45 Minuten backen

Ich backe es dann immer in einem dicken fetten Topf (ich nutz den vom Schweden, geht aber jede andere genauso, wahrscheinlich auch ein Römertopf oder so…). Ofen auf 240 Grad vorheizen (mit der Steingutform drinnen), die dann ein bisserl einölen, Teig rein, 30 Minuten mit geschlossenem Deckel, dann noch 10-15 Minuten ohne Deckel (da reduzier ich dann die Temperatur auf 200 Grad).

Fertig.

Kategorien
DIY

The perfect Toastbrot

Rezept by Alex the french guy, aber ein bissl adaptiert (weniger Zucker, Original war mir eine Spur zu süß…)

Kategorien
#therewillbeparadeis

First Harvest 2020 #therewillbeparadeis

Kategorien
Allgemein

Wir waren wieder IKEA Covershooting Stars

Zu schreiben, die Fotos sichere ich hier mal zu Dokumentationszwecken, ist ja nach dem kompletten Datenverlust letztes Jahr leider quasi hinfällig (außer wir sehen diesen Beitrag hier als Start einer neuen Reihe). Wie auch immer, here we go…

Kategorien
Allgemein reisen

Wellness Conclusio

Verlängertes Wochenende in Loipersdorf (zum Hochzeitstag feiern und ein bisschen Entspannung war auch wieder mal notwendig) und es war großartig. Also jetzt ganz ohne Werbung und so, das Sonnreich und das Schaffelbad dort, die sorgen schon dafür, dass es dir gut geht.

Aber so wie es wir eigentlich eh schon immer wissen, nach zwei Tagen faul rumliegen, ins Dampfbad gehen, im warmen Wasser knotzen, wird uns fad. Also entweder sind wir Schnellentspanner oder aber wir brauchen für wirklich nachhaltiges Erholen einfach etwas mehr Action, Landschaft, unterschiedliche Eindrücke oder so, aber wie bitte hält man mehr als zwei Tage in der Therme aus?

Kategorien
Allgemein

Was noch zu sagen wäre…

Voriges Jahr um die Zeit haben wir ja ein paar Reden geschwungen. Und da hab ich ja genau genommen schon recht viel zur Wunderbarsten gesagt, warum und wieso wir damals gestanden sind wo wir gestanden sind (im Volksheim in Enzersdorf physisch, aber ich meine natürlich auch emotional und so…).

Und zack zack zack, plötzlich ist schon wieder ein Jahr um. Quasi ein Wimpernschlag und doch ist man ein Jahr mit der Wunderbarsten verheiratet. Und natürlich ist das ein Zeitpunkt, um kurz inne zu halten und einen Rückblick zu machen.

Ach quatsch… Romantikgedöns mag die Wunderbarste ja gar nicht so sehr, von daher: Es war großartig, es ist großartig. Es wird großartig sein.

Weil wer mich 3.500 Meilen durch die USA chauffiert, einfach nur weil sie so gerne fährt und ich nicht unbedingt, die ist die richtige für die nächsten drölfigtausend Kilometer Leben…

Kategorien
#therewillbeparadeis

We prowdly present…

… #1 Piementos de Padron und #2 die ersten Paradeiser. Das wird ein gutes Jahr, das hab ich so im Gefühl.

Kategorien
#therewillbeparadeis

#therewillbeparadeis, season IV

Neues Jahr, neues Gartenglück. Der Mai war ja mehr Regen als sonstwas, von daher war es auch gar nicht so sehr das Thema, die Eismänner abzuwarten, wer will schon im Gatsch Pflanzen eingraben. Aber so feucht wie der Boden jetzt ist, das muss ja eine herrliche Ernte werden.

Auf was hoffen wir?

27 Paradeispflanzerl, teils alte Sorten von diversen Gärtnereien, teils selbst gezogen aus US-Saatgut, vier oder fünf Gurken zum Einlegen und Essen, drei verschiedene Kürbissorten (am Kompost), diverse Kräuter, sieben Chili, Karotten, Rotkraut, Salate, Andenbeeren, Bohnen, Sellerie, Porree, Kohlrabi, Zwiebeln und Knoblauch.

Daumen drücken und Unkraut jäten, das vor allem, derweilen mal wohl nicht wirklich gießen, mehr bleibt jetzt nicht zu tun. Und warten. Und hoffen…

Kategorien
reisen

from the canyon to vegas

Grand Canyon. Ich war ja schon im Sommer bei 40 Grad und drölf Millionen Menschen dort und natürlich – bei Regen, Schnee, Kälte, keiner Sonne, da ist das Bild, das Erlebnis ein ganz anderes als damals. Und tatsächlich waren die Bedingungen bei unserem Besuch auch meilenweit entfernt von optimal. Aber man hat, trotz auch bei Regen, Schnee und Kälte drölftausend Besuchern, ja beim Grand Canyon sowieso die ganze Zeit das Gefühl, meilenweit von allem entfernt zu sein. Und deshalb war es grade trotz Nebel, trotz keiner Sonne, keinem klassischem Sonnenauf oder -untergang, trotz zumindest immer Regen, meist sogar Schnee ein unvergleichliches Erlebnis. Weil Sommer kann ja jeder, und die romantischen Bilder vom Canyon in der untergehenden Sonne kennen wir auch alle. Aber im Februar mit all dem Schnee und Nebel und dann eben doch nur ein paar Dutzend Reisenbussen ist die Stimmung da oben am Rand des Canyons doch noch mal eine ganz andere.

Also sind wir auch einfach gleich mal drei Tage geblieben, haben die – relative – Leere genossen, doch noch – vergebens – auf ein bisschen Sonne gehofft, entspannt und Wäsche gewaschen, immer mal wieder einen verregneten Blick (und ein paar Timelapse-Videos) am Rand des Grand Canyon gemacht.

Und sind dann aufgebrochen Richtung Navajoland, Canyon de Chelly, Monument Valley. Also wollten wir zumindest. Angekündigt hat es sich ja nämlich schon irgendwie beim Zwischenstopp im Petrified Forest.

Übrigens Petrified Forest (und Painted Desert) National Park. Das ist ja tatsächlich mein heimliches Highlight gewesen. Weil bezaubernde, unwirkliche Landschaften gibt es ja in Arizona (und Nevada und Kalifornien) zwar überall, aber die versteinerten Bäume, die Farben, das hat dort nochmal der Krone den Hut aufgesetzt.

Aber zurück zu Angekündigt hat es sich ja schon… Weil während einem kleinen Spaziergang im Petrified Forest hat uns doch tatsächlich ein Schneegraupelschauer mitten in der Wüste überrascht, der die Landschaft und uns innerhalb von fünf Minuten von halbwegs sonnig und eigentlich tolles und angenehmes Wetter auf verschneite Winterlandschaft verwandelt hat. Und weil uns dann der Park Ranger dort auch noch mitgeteilt hat, dass sie wohl demnächst die National Parks im Canyon de Chelly und Monument Valley zusperren müssen wegen Wetter und die USA Sim Karte auch ständig NATIONAL ALERT WEAHTER WHATEVER SMS Alarme ausgespuckt hat, haben wir beschlossen, das nordöstliche Arizona nordöstlich sein zu lassen und haben auf der Route 66 einen U-Turn hingelegt wie in jedem guten Roadmovie und sind kurzentschlossen Richtung Las Vegas gebrettert.

Weil, die paar Tage, die wir nordöstlich verbringen wollten, können wir auch woanders vertrödeln… Und ganz ehrlich? Zeit vertrödeln und das Leben und die Landschaft genießen, das ist doch Sinn jedes perfekten Urlaubs…

(klick aufs Bild in der Galerie machts jeweils groß)

Kategorien
#therewillbeparadeis

First Harvest 2019

Der Vollständigkeit halber auch hier, eine herrliche Zwiebel war die erste Ernte des Jahres. Deliziös.